Miriam Betancourt https://www.miriam-betancourt.de Wie Du unwiderstehliche Geschichten schreibst Fri, 19 Oct 2018 12:22:18 +0000 de-DE hourly 1 https://wordpress.org/?v=4.9.8 Wie Du das Rezept der Kino-Blockbuster nutzen kannst https://www.miriam-betancourt.de/wie-du-das-rezept-der-kino-blockbuster-nutzen-kannst/ https://www.miriam-betancourt.de/wie-du-das-rezept-der-kino-blockbuster-nutzen-kannst/#respond Tue, 25 Sep 2018 18:53:26 +0000 https://www.miriam-betancourt.de/?p=12712 Fakten huschen schnell mal an unserem Gehirn vorbei, doch eine gute Geschichte bleibt meist hängen. Auch wenn die Charaktere, die Handlung, die Zeit und die Orte unterschiedlich sein können, haben doch die meisten guten Geschichten drei  Elemente.  Sind sie vorhanden, steigen die Chancen, Dein Gegenüber wirklich zu fesseln. Es gibt einen Helden. Es gibt [...]

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Fakten huschen schnell mal an unserem Gehirn vorbei, doch eine gute Geschichte bleibt meist hängen. Auch wenn die Charaktere, die Handlung, die Zeit und die Orte unterschiedlich sein können, haben doch die meisten guten Geschichten drei  Elemente.  Sind sie vorhanden, steigen die Chancen, Dein Gegenüber wirklich zu fesseln.

Es gibt einen Helden.

Es gibt eine Leitfigur.

Und es gibt eine Reise, auf die sich der Held befindet und auf der er eine Transformation durchlebt. Egal ob dieser Entwicklungsschritt dramatisch oder eher profan anmutet. Egal ob es ein Happy End gibt oder nicht.

Alle Blockbuster haben diese Elemente.  Oft sind sie bei ihnen am offensichtlichsten, aber Du findest sie auch im Tatort am Sonntagabend im deutschen Fernsehen.

Im „Herr der Ringe“ hat der Hobbit Frodo Beutlin seine Gefährten, die ihm zur Seite stehen. Als besondere Leitfigur hilft aber vor allem der Zauberer Gandalf auf der sehr gefährlichen Reise, um den Ring unschädlich zu machen.

Bei Harry Potter durchlebt der Zauberschüler in jeder Folge Entwicklungsschritte. An seiner Seite sind auch Gefährten, seine Freunde Emilia und Ron. Lehrer wirken oft als Leitfigur. Aber die Transformation Harrys durch das Bestehen der Herausforderungen ist ganz klar der rote Faden der Geschichte.

Im Tatort am Sonntag haben wir Zuschauer immer wieder unterschiedliche Kommissare, die einen Fall lösen müssen.  Sie können als eingeschworenes Team auftreten, als einsamer Wolf, als Draufgänger, als merkwürdiger Kauz oder als Unsymphat. Aber sie haben stets Figuren an der Seite, die ihnen helfen, den Fall zu lösen – also von der unbefriedigender Situation eines ungelösten Mordfalls zu einem überführten Täter. Auch das ist eine Heldenreise und sie muss nicht immer in  Phantasiewelten wie „Herr der Ringe“ oder „Harry Potter“ spielen.

Und manchmal endet es dann am Würstchenstand, wie es meist beim Kölner Tatort der Fall ist. Und auch da setzen die Macher etwas ein, was uns Menschen anspricht: Wir wollen Sicherheit. Und wenn es in den vorherigen 90 Minuten auch sehr beunruhigend war, ist nun wieder alles in Ordnung.

Diese Tricks kannst Du in Deinen Emails, in Deinen Facebook-Anzeigen und auf Deinen Verkaufsseiten einsetzen.

Sorge dafür, dass es einen Helden gibt.

Sorge dafür, dass andere Personen an seiner Seite stehen.

Sorge dafür, dass der Held verschiedene Herausforderungen zu bestehen hat, um auf eine höhere Ebene zu gelangen.

Und dafür muss der Held nicht Wüste durchqueren oder Ozena durchwimmen. Er muss auch nicht jeden Sonntag einen Mörder dingfest machen.

Aber es geht immer darum, um auf eine höhere Ebene zu kommen: Sei es als Businesscoach mehr Kunden zu haben, als Übergewichtiger schlank zu werden oder als Familienvater das Geld gut für die Familie anzulegen.

Und wenn Du etwas verkaufen möchtest, sorge dafür, dass es ein Happy End geben kann und das dieses in Zusammenhang mit Deinem Angebot steht.

Leider machen die meisten Emailschreiber aber einen fatalen Fehler. Sie glauben, dass sie der Held in ihrer Geschichte sind.  Das sind sie aber nicht. Dazu später mal mehr.

Du brauchst Unterstützung bei Deinen Texten in Emails, Facebook-Anzeigen oder für Deine Webseite?

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Die drei größten Fehler bei Email-Betreffzeilen oder wie Du die Neugier weckst https://www.miriam-betancourt.de/die-drei-groessten-fehler-bei-email-betreffzeilen-oder-wie-du-die-neugier-weckst/ https://www.miriam-betancourt.de/die-drei-groessten-fehler-bei-email-betreffzeilen-oder-wie-du-die-neugier-weckst/#respond Tue, 25 Sep 2018 18:09:25 +0000 https://www.miriam-betancourt.de/?p=12707 Die Betreffzeile ist wie eine Überschrift über einen Zeitungsartikel oder der Titel eines Buches. Hast Du die Neugier und das Interesse des Lesers gewonnen, kannst Du Dich als Experte zu einem Thema positionieren oder Dein Angebot vor seine Augen bekommen.  Du kannst Dir aber noch so viel Mühe mit Deinem Text in der Email [...]

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Die Betreffzeile ist wie eine Überschrift über einen Zeitungsartikel oder der Titel eines Buches. Hast Du die Neugier und das Interesse des Lesers gewonnen, kannst Du Dich als Experte zu einem Thema positionieren oder Dein Angebot vor seine Augen bekommen.  Du kannst Dir aber noch so viel Mühe mit Deinem Text in der Email geben: Wenn die Betreffzeile Deiner Email nicht zum Anklicken reizt, dann verschwindest Du auf Nimmerwiedersehen in den Tiefen des digitalen Postfachs. Darum ist die Betreffzeile das Wichtigste von der ganzen Email.

Ich arbeite deshalb  gerne mit psychologischen Ankern, die tief in unserer menschlichen Seele verankert sind und uns zu einer Handlung animieren. Eines dieser psychologischen Kniffe ist die Neugier. Und die kannst Du entfachen, in dem Du drei Fehler vermeidest, die ich immer wieder sehe.

  1. Zu durchschaubar

Verrate nicht alles sofort in Deiner Betreffzeile, aber auch nicht zu wenig. Es ist wichtig, den Spagat zwischen Information und Nichtinformation hinzubekommen. Du gibst zwar schon im Betreff etwas preis, aber auf eine ungewöhnliche Art und Weise. Neugier ist einfach einer der besten Klickbringer.

So sind Betreffzeilen entstanden wie „Warum ich mein Make-Up esse“ entstanden.

Hier siehst Du das Ergebnis davon:

  1. Zu beliebig

Eine meiner Leserinnen sagte mal: Miriam, Deine Betreffzeilen kann man sich immer merken. Das war ein tolles Kompliment. Ein Grund dafür ist, dass wir Menschen Geschichten lieben. Und ich mache schon in manchen Betreffzeilen deutlich, dass nun eine Geschichte kommt. Wir können sie uns viel besser merken und sind nicht beliebig. Und am liebsten lesen wir Geschichten von anderen Menschen, die etwas haben, was wir auch haben wollen.

Und so gab es die Betreffzeile:

„Wie eine über 40-Jährige als Model entdeckt wurde und was ihr Geheimnis ist“.

Hier wieder das Ergebnis:

3. zu unauffällig

Ich weiß auch nicht, wer mal die Regel formuliert hat, dass Betreffzeilen meist so um die sechs bis acht Wörter lang sein sollen. Damit ist mein Postfach meistens bevölkert. Und Deins? Wie sieht das aus, wenn alle die gleiche Länge haben? Wo bleibt Dein Auge hängen? Darum experimentiere ich gerne immer mal wieder mit unterschiedlichen Betreff-Längen. Entweder sind sie mal besonders lang oder eben besonders kurz.

Ein Beispiel für eine sehr lange habe ich schon unter Punkt zwei gebracht. Da bin ich also nicht nur mit dem Inhalt, sondern auch mit der Form aufgefallen. das ergebnis spricht für sich.

Oder ich bin genau ins Gegenteil eingestiegen mit folgender Betreffzeile:

„Ich habe verstanden“

Mit dieser Betreffzeile habe ich noch einen anderen psychologischen Anker eingesetzt. Aber dazu ein anderes Mal.

Du brauchst Unterstützung bei Deinen Texten in Emails, Facebook-Anzeigen oder für Deine Webseite?

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Übersiehst Du einen Gorilla? https://www.miriam-betancourt.de/uebersiehst-du-einen-gorilla/ https://www.miriam-betancourt.de/uebersiehst-du-einen-gorilla/#respond Tue, 25 Sep 2018 17:51:19 +0000 https://www.miriam-betancourt.de/?p=12700 Die Überschrift dieses Blogbeitrags habe ich nicht zum ersten Mal  genutzt. Ich hatte sie auch schon als Betreffzeile in einer Email-Kampagne im Einsatz und damals eine Öffnungsrate von 56,4 Prozent erreicht. Das ist weit über dem Durchschnitt, was branchenübergreifend als gängig angesehen wird. Da geistern Zahlen von rund 20 Prozent durch die Lande. [...]

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Die Überschrift dieses Blogbeitrags habe ich nicht zum ersten Mal  genutzt. Ich hatte sie auch schon als Betreffzeile in einer Email-Kampagne im Einsatz und damals eine Öffnungsrate von 56,4 Prozent erreicht. Das ist weit über dem Durchschnitt, was branchenübergreifend als gängig angesehen wird. Da geistern Zahlen von rund 20 Prozent durch die Lande.

Was habe ich gemacht?

Nun, ich habe die Elemente einer guten Geschichte mit psychologischen Triggern gespickt.

Gehen wir mal in die Analyse. Dafür habe ich die Mail in Teilen hier wiedergegeben. Mit ihr hatte ich auf ein Kräuter-Produkt für die Schönheitspflege aufmerksam machen wollen.  Die Analyse ist kursiv in Klammern gehalten. Zwischendurch gibt es ein paar Pünktchen für ausgelassene Passagen.

Hier die Mail und Analyse:

Liebe …,

halte mich nicht für verrückt, dass ich Dir diese Frage stelle: Aber übersiehst Du den Gorilla?

(Das ist ein so genannter Disruptor. Ich tue etwas, was der Leser nicht erwarten würde. Damit habe ich erst einmal die Aufmerksamkeit und seine Neugier. Außerdem stelle ich eine offene Frage an ihn  und wir Menschen mögen keine offenen Fragen. Wir wollen Antworten. Mit diesem Kniff stelle ich sicher, dass der Leser dranbleibt.)

Denn ich befürchte, dass Du gar nicht bemerkst, welche Schätze in Deinem Alltag für Deine Schönheitspflege mit Kräutern und Lebensmittel liegen.

Denn wir Menschen sehen meist nur das, worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken und ich will Dir zeigen, was die ganze Zeit schon da ist, Du aber bisher nicht gesehen und deswegen auch nicht für Dich genutzt hast. Dabei ist es so einfach!

(Damit etabliere ich mich als Leitfigur, mache aber deutlich, dass ich nicht die wichtigste Person bin, sondern das ist der Leser. Zudem betone ich, dass es gar nicht so schwer ist. Denn der Leser muss nicht nur der Meinung sein, dass ich wirklich kann, was ich sage, sondern dass auch er in der Lage ist, es umzusetzen. Das vergessen viele Emailschreiber.)

Denn Du würdest es sogar übersehen, selbst wenn es so groß wie ein Gorilla auf einem Sportfeld wäre.

(Ich halte die Neugier hoch und der Disruptor zieht sich dabei wie ein roter Faden durch die Geschichte)

Du denkst ich übertreibe? Keineswegs!

(Ich suggeriere Gedanken und greife sie gleich auf. Dadurch fühlt sich der Leser von mir verstanden. Und das Gefühl des Verstandenwerdens ist eines der essentiellen psychologischen Bedürfnisse von uns Menschen)

Dazu existiert sogar ein wissenschaftlicher Versuch. In den USA gab es einst ein Experiment mit Studenten, die auf einem Video zählen sollten, wie oft sich die Mannschaften in den weißen und schwarzen Hemden die Bälle zuwarfen. Die Mehrheit hatte das Ergebnis richtig.

(Ich schaffe Vertrauen, in dem ich mich auf wissenschaftliche Quellen beziehe, verlasse dann aber im nächsten Absatz sofort trockenes wissenschaftliches Terrain und gehe in den Erzählmodus über, um die Aufmerksamkeit zu halten. Der Gorilla ist immer noch da)

Doch dann fragte der Versuchsleiter auf einmal: Wer hat den Gorilla gesehen? Die meisten waren ratlos. Welcher Gorilla? Da gab es doch gar keinen Gorilla.

Eben doch! Mehr als die Hälfte der Studenten hatten den als Gorilla verkleideten Menschen nicht gesehen. In der Psychologie redet man von selektiver Wahrnehmung.

Darin sind wir Menschen wahre Meister. Wir spulen unserer Routine ab und sehen gar nicht die außergewöhnlichen Dinge darin. Und Du bist es Wert das Außergewöhnliche zu sehen, sonst wärst Du ja nicht hier.

Warum ich Dir das erzähle? Weil Du wahrscheinlich so durch Deinen Alltag gehst. Du machst Frühstück, Mittag– und Abendessen, braust Dir einen Tee, nimmst einen Snack und trinkst etwas.

(Hier kommt der Übergang zum Angebot. Und ich positioniere mich erneut als Leitfigur, aber die wichtige Veränderung findet nicht bei mir, sondern beim Leser statt. Das macht jede gute Geschichte so: Die Gefährten Frodos helfen ihm beim Herr der Ringe oder Hermine und Ron sind helfend an der Seite des Zauberschülers Harry Potter)

Und all das könnte Teil Deiner Schönheitsroutine sein, wenn Du nur hinschauen würdest. Und ich möchte, dass Du hinschaust.

Genau deswegen habe ich ………. ins Leben gerufen. ……………………….

Dieses Angebot gilt aber nur insgesamt zwei Tage.

(Hier kommt der psychologische Anker der Angst, etwas zu verpassen)

Hier kannst Du mehr erfahren und buchen.

Also übersehe bitte nicht den Gorilla.

(Hier greife ich den Disruptor noch einmal auf und schließe die Geschichte. Das hinterlässt ein glückliches Gefühl mit der entsprechenden Hormonausschüttung im Körper des Lesers. )

Alles Liebe,
Deine Miriam

P.S. Hier jetzt buchen.

(Das P.S. ist tatsächlich eines der meistgelesenen Stellen. Darum hier noch einmal der Handlungsaufruf.)

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