Meta, YouTube oder LinkedIn? Wo ich welches Angebot verkaufe
Kurz gesagt: Kleine Einstiegsprodukte verkaufe ich über Meta-Anzeigen auf Facebook und Instagram direkt an Käufer. Hochwertige Angebote, die man erklären muss, bewerbe ich mit YouTube-Anzeigen und hole mir dort zuerst die E-Mail-Adresse. LinkedIn nutze ich ohne Anzeigen für das persönliche Anschreiben. Am stärksten wird es, wenn Du die Plattformen miteinander verbindest.
Du würdest ein Ei ins Eierfach legen und die Schokolade dorthin, wo Du sie schnell greifen kannst. Mit Werbeplattformen ist es genauso. Jede hat ihr eigenes Fach, und wer sein Angebot ins passende legt, bekommt echte Kunden.
Ich schalte seit 2016 Anzeigen. Angefangen habe ich bei Meta, heute bin ich vor allem als Expertin für YouTube-Anzeigen unterwegs. In meinem Video zeige ich Dir in meiner Küche, welches Angebot ich auf welcher Plattform verkaufe und warum. In diesem Artikel findest Du alles noch einmal zum Nachlesen.
Welche Plattform passt zu welchem Angebot?
Meta: das Fach für den Impulskauf
Bei Meta verkaufe ich Produkte, die man spontan mitnimmt. Denk an die Schokolade an der Supermarktkasse. Die braucht niemand zum Überleben, und trotzdem landet sie im Einkaufswagen, weil sie günstig ist und genau im richtigen Moment vor einem liegt.
So funktionieren bei mir kleine Einstiegsprodukte. Mein Beispiel ist „Der YouTube-Verkäufer“. Darin zeige ich, wie man mit fünf Videos und zehn Euro Werbebudget am Tag die ersten Kunden gewinnt. Meine Meta-Anzeigen schicken die Menschen deshalb direkt zum Kauf.
Der Grund dafür: Meta weiß sehr genau, wer auf der Plattform tatsächlich kauft und wer nur am Schaufenster vorbeischlendert. Wenn ich meine Anzeigen auf Käufer ausrichte, kommen die hochwertigsten Menschen auf meine Liste. Wer die Schokolade gekauft hat und sie gut fand, kommt gerne wieder in den Laden und holt sich später die Zutaten für das ganze Menü.
YouTube: das Fach für den edlen Tropfen
Auf YouTube verkaufe ich am liebsten meine hochwertigen Angebote, die man erklären muss. Dafür gehe ich einen Zwischenschritt. Zuerst biete ich etwas Besonderes kostenlos an, eine echte Erkenntnis, die es nur bei mir gibt. Dafür bekomme ich die E-Mail-Adresse.
Im Video ist das der edle Tropfen. Den Wein baut der wunderbare Mann in meinem Leben selbst an, man kann ihn nirgendwo kaufen. Genau so ein besonderes Geschenk braucht Dein kostenloser Einstieg: etwas Einzigartiges, das nur Du hast.
Was YouTube für mich so stark macht, ist die Genauigkeit. Ich kann meine Anzeige vor Videos schalten, in denen es genau um mein Thema geht. Ich kann sie auf den Kanälen von Mitbewerbern zeigen. Und ich kann sie allen zeigen, die schon einmal auf der Webseite eines Mitbewerbers waren. So taucht Dein Angebot genau dort auf, wo jemand gerade nach einer Lösung sucht.
Dafür reicht übrigens Dein Smartphone. Wenn Du Worte aus Deinem Mund bekommst, kannst Du auch YouTube-Anzeigen machen. Wie das ganz praktisch geht, zeige ich Dir in meinem Artikel YouTube-Anzeige mit dem Handy drehen. Und falls Du Dich fragst, ob Du dafür erst einen eigenen Kanal aufbauen musst, lies meinen Vergleich YouTube-Anzeigen oder organischer YouTube-Kanal.
LinkedIn: das Fach für persönliche Kontakte
Ich bin ehrlich: Ich brauchte eine Weile, bis ich mit LinkedIn warm geworden bin. Ein guter Freund hat mich überzeugt, und inzwischen habe ich dort wirklich tolle Kontakte geknüpft.
Hochwertige Angebote, die man erklären muss, lassen sich auf LinkedIn sehr gut verkaufen. Ich setze dabei ganz auf das gezielte, persönliche Anschreiben. Auf LinkedIn bezahlst Du mit Zeit. Anzeigen schalte ich dort keine, weil sie auf LinkedIn sehr teuer sind.
Einen Punkt sehe ich dabei immer wieder: Über persönliche Probleme spricht kaum jemand öffentlich in seinem Berufsprofil. Wer in seiner Beziehung oder mit seinen Mitarbeitern gerade feststeckt, sucht die Lösung lieber still bei Google oder YouTube. Genau dort kannst Du mit Deiner Anzeige erscheinen.
Die Kombination: So wird aus den Zutaten ein Gericht
Die einzelnen Plattformen sind wie Zutaten. Richtig gut wird es, wenn Du daraus ein Gericht kochst.
Ein Beispiel aus dem B2B-Bereich: Du schreibst auf LinkedIn gezielt Menschen an, die zu Deinem Angebot passen. Einige davon schauen sich Deine Webseite an, buchen aber noch kein Gespräch. Weil sie auf Deiner Webseite waren, kannst Du ihnen danach auf YouTube Deine Anzeigen zeigen und sie dort wieder abholen. Für Coaches, Berater und Dienstleister mit erklärungsbedürftigen Angeboten ist diese Verbindung aus LinkedIn und YouTube unglaublich stark.
Das Gleiche geht auch mit Meta. Wenn Du dort viele Menschen mit einem günstigen Einstieg erreichst, kannst Du sie anschließend mit YouTube-Anzeigen tiefer in Dein Angebot holen.
Du willst wissen, wie YouTube-Anzeigen für Dein Business funktionieren?
In meinem kostenlosen Training zeige ich Dir Schritt für Schritt, wie Du mit YouTube-Anzeigen Kunden gewinnst.
Zum kostenlosen YouTube-TrainingHäufige Fragen zu Meta, YouTube und LinkedIn
Welche Plattform eignet sich am besten für Coaches und Berater?
Das hängt vom Angebot ab. Für kleine Einstiegsprodukte nutze ich Meta, für hochwertige Angebote, die man erklären muss, YouTube-Anzeigen und für den persönlichen Kontakt LinkedIn. Welche Plattform bei mir auf Platz eins steht, verrate ich im Video.
Lohnen sich Anzeigen auf LinkedIn?
Ich schalte auf LinkedIn keine Anzeigen, weil sie dort sehr teuer sind. Ich nutze LinkedIn für das gezielte, persönliche Anschreiben und investiere dort Zeit.
Warum verkaufe ich auf YouTube nicht direkt?
Hochwertige Angebote brauchen Vertrauen. Deshalb biete ich auf YouTube zuerst etwas Besonderes kostenlos an und bekomme dafür die E-Mail-Adresse. Weil ich auf YouTube sehr genau die Menschen erreiche, die nach meinem Thema suchen, reicht dieser Zwischenschritt völlig aus.
Kann ich Menschen von LinkedIn mit YouTube-Anzeigen erreichen?
Ja. Wer über Deine Nachricht auf LinkedIn Deine Webseite besucht, kann Dir anschließend auf YouTube wieder begegnen. Dafür zeigst Du Deine YouTube-Anzeige allen, die auf Deiner Webseite waren.
Brauche ich teure Technik für YouTube-Anzeigen?
Ein Smartphone reicht völlig. Wie Du Deine Anzeige damit drehst, liest Du in meinem Artikel YouTube-Anzeige mit dem Handy drehen.
Das ganze Video
Welche Plattform bei mir auf Platz eins steht und wie ich das alles mit Ei, Schokolade und Wein erkläre, siehst Du im Video ganz oben in diesem Artikel oder direkt auf YouTube: Zum Video auf YouTube
Über die Autorin
Miriam Betancourt ist Expertin für YouTube-Anzeigen und begleitet Coaches, Berater und Dienstleister dabei, mit Anzeigen planbar Kunden zu gewinnen. Bevor sie ins Online-Business ging, war sie Journalistin. Als alleinerziehende Mutter hat sie mit YouTube-Anzeigen ein Millionenbusiness aufgebaut und hat heute mehr als 4.000 zahlende Kunden.
Mehr über mich erfährst Du auf Über mich, und was meine Kunden erreicht haben, liest Du unter Das sagen andere.
Zuletzt aktualisiert: Oktober 2026