Warum sich manche Ideen durchsetzen und andere nicht - Miriam Betancourt

Warum sich manche Ideen durchsetzen und andere nicht

Warum setzen sich manche Geschäfts-Ideen durch und andere nicht? Egal, welche Marke oder Unternehmen Du Dir anschaust, sie alle haben etwas gemeinsam. Es gibt nämlich ein Erfolgs-Rezept für Ideen. Sie machen folgendes: Sie erzählen eine einfache, überraschende, konkrete, glaubwürdige und emotionale Geschichte. Leider gibt es einen Schurken, der diese einfache, überraschende, konkrete, glaubwürdige und emotionale Geschichte gerne kaputt macht.

Von Storytelling im Marketing hast Du sicherlich schon mal gehört. Es funktioniert so wunderbar im Marketing, weil unsere Gehirne eine gute Geschichte viel besser behalten können, als reine Fakten.

Mache wir ein kleines Experiment:

Was kannst Du Dir besser merken? Dass sechs Brote des us-amerikanischen Unternehmens Subway weniger als sechs Gramm Fett haben?

Oder dass ein extrem übergewichtiger Junge in den späten 1990er Jahren 111 Kilo abgenommen hat, weil er jeden Tag zwei von diesen Broten gegessen hat?

Ich weiß nicht, wie es Dir geht. Aber ich kann mir die Geschichte des Jungen besser merken.

Diese Geschichte hat Subway tatsächlich erzählt. Und damit einen Riesenerfolg gelandet. Und das ist kein Wunder, denn es sind auch alle anderen Aspekte mit drin.

Sie ist einfach. Eben einfach ein Junge mit Gewichtsproblemen.

Überraschend, weil Subway als Fastfood galt und nicht unbedingt als Diätessen für Furore gesorgt hatte. Gesünder galt es erst nach Jareds Geschichte.

Konkret: Es gab die ganz konkrete Geschichte eines Menschen.

Glaubwürdig: Es gab glaubwürdige Bilder eines Menschen, nicht retuschiert, wie auf den vielen Modemagazinen. Und er sah aus, wie der nette Typ um die Ecke (auch wenn es nachher einen Skandal um ihn gegeben hat).

Emotional: Wir alle kennen so einen Menschen, der in der Schule gemobbt wurde, weil er zu dick war. Oft tat er uns ein bisschen leid und vielleicht waren wir dieser Mensch selbst.

Gar nicht so schwierig eine solche einfache, überraschende, konkrete, glaubwürdige und emotionale Geschichte zu erzählen, oder?

Aber warum klappt es dann so selten? Darüber habe ich das erste Mal in dem US-amerikanischen Bestseller „Made to stick“ der Brüder Chris and Dan Heath gelesen. Warum bekommen das also so wenig Unternehmer hin? Weil sie es eben mit einem ganz gemeinen Halunken zu tun haben. Und der heißt: zu viel Wissen. Du beschäftigst Dich ständig mit Deiner Business-Idee und den Hintergründen. Wenn Du besser bist als ich, machst Du das nur in Deiner Arbeitszeit und nicht so wie ich, die auch beim Pausenbrotschmieren meiner Tochter darüber nachdenkt oder wenn Du gerade mal wieder zu viel Zahncreme ans Handtuch schmierst, weil ich mit Zahncreme im Gesicht nicht rausgehen will.

Aber Fakt ist: Uns ist alles klar – jede Nuance unseres Angebots. Deinem potenziellen Kunden aber nicht.

Und dann schmeißt Du diese ganzen einzelnen Fakten ins Gesicht des anderen. Dessen Gehirn ist aber total überfordert von den ganzen Einzelheiten. Und was macht er? Genau, er ist ganz schnell weg. Das ist er aber nicht, wenn Du eine einfache, überraschende, konkrete, glaubwürdige und emotionale Geschichte erzählst. Dann wird er Dir zuhören.

Und da ich es auch einfach halten will, komme ich jetzt zum Ende. Wenn Du nun Deiner Business-Idee zum Happy End verhelfen willst, dann kannst Du hier mehr erfahren zu meinem Konzept vom Storymarketing mit psychologischen Triggern. Damit Du Herz, Hirn und Geldbörse der Menschen erreichst. Und der Schurke keine Chance mehr hat.

Von |2019-02-08T08:34:53+00:00Februar 8th, 2019|Texte|0 Kommentare

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